„Hier wollte ich mitmischen …“

Jan Philip de la Motte, 44, wurde direkt nach seinem Jurastudium als Anwalt für Steuerstrafrecht tätig. Doch diese Phase währte nur kurz. Er sah sich ethisch oft auf der falschen Seite. Bereits nach einem Jahr wechselte der gebürtige Stuttgarter, heute Vater dreier Töchter, zu HORBACH. Wir sprachen mit dem Seniorpartner über seine Gründe, sich für unser Unternehmen zu entscheiden.

Warum bist du zu HORBACH gewechselt und wer hat dich dazu motiviert?

Als Anwalt kommt man meist erst zum Einsatz, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Als Finanz- und Vermögensberater sorge ich dafür, dass es nicht so weit kommt. Aber eigentlich war es damals eher ein Zufall, auf HORBACH zu treffen. Ich begleitete meine Frau, die nach ihrem Studium auf der Suche nach einem Job war, 2005 zu einem Absolventenkongress in Köln. Dort kam sie das erste Mal mit HORBACH in Kontakt und war angetan. Dieser Funke sprang auch auf mich über und ich bewarb mich. Was mir sofort gefiel, war die unorthodoxe Art und die spürbare Vitalität im HORBACH Center Stuttgart. Positiv verrückt, dachte ich mir, hier möchte ich mitmischen.“ 

Wie verliefen deine ersten Jahre bei HORBACH und was waren die größten Herausforderungen?

Die erste große Herausforderung war das Thema Akquise. Bis dato war ich es gewohnt, dass mir die Akten neuer Kunden auf den Tisch gelegt wurden. Jetzt musste ich diese Komfortzone verlassen und initiativ Menschen ansprechen. Ich musste mein Selbstbild neu definieren. Das habe ich damals nur hinbekommen, weil ich mit Kollegen arbeiten konnte, die sich zur gleichen Zeit dieser Herausforderung optimistisch und erfolgreich gestellt haben.

Nachdem ich 2007 mit einem Team von vier Kollegen aus Stuttgart und tatkräftiger Mitwirkung meiner Frau das Center Nürnberg „auf der grünen Wiese“ gegründet hatte, folgte im Jahr 2011 die nächste größere Herausforderung. Denn nach dem anfänglich sehr erfolgreichen Standortaufbau auf 15 Vertriebspartner und der Entwicklung zweier neuer Partnerunternehmer verlor ich durch deren kurzfristigen Ausstieg einen großen Teil der anfänglichen Aufbauerfolge und fing quasi wieder von vorne an.

Ich hatte jedoch glücklicherweise immer meine Leidenschaft zur direkten Kundenberatung und zur Pflege des eigenen Kundenstamms beibehalten. Das zeigte sich in schnell wachsenden Kundenzahlen. Dieses Tempo behielt ich – zum Erstaunen vieler und trotz des starken Rückschlages beim Vertriebspartneranbau - für den zweiten Neuanfang bei. So fiel der Standort Nürnberg in den folgenden Jahren durch den hohen Qualitätsanspruch, durch eine hohe Produktivität und das stabile Wachstum eines kleinen, aber solidarischen Kernteams auf. Durch interessante Kontakte im Rahmen meiner diversen Vortragstätigkeiten und Kooperationen hatte ich in den Jahren 2018 und 2019 das große Glück, einige sehr engagierte neue Vertriebspartner zu gewinnen. Inzwischen ist die Mannschaft auf rund 30 Personen gewachsen. Meine Leidenschaft für die direkte Kundenberatung hat nun wieder ernsthafte Konkurrenz: meine große Freude am Aufbau des Standortes und an der Unterstützung und Entwicklung neuer Freunde und Kollegen.

Was war in den letzten Jahren bei dir beruflich anders oder besser als sonst?

Wir waren alle sehr fleißig und motiviert – und das bei ansonsten unveränderten Arbeitsbedingungen. 2018 und 2019 konnten wir jedoch so viele neue, engagierte Leute gewinnen, dass unser Standort einen Senkrechtstart hinlegte. Was mich besonders freut, ist, dass wir es geschafft haben, vor und zwischen den Lockdownphasen gemeinsam als Team etwas zu unternehmen. Wir hatten so einige schöne und zusammenschweißende Erlebnisse.  Davon zehren wir als Gemeinschaft jetzt noch enorm.

Was schätzt du besonders an deinem Beruf?

Den freiheitlichen Ansatz. Das erlebte ich schon bei meinem Vater, der sich als Arzt aussuchen konnte, mit wem er zusammenarbeitet, mit welchem ethischen Anspruch, mit welcher Arbeitsintensität und dass man auch seine wirtschaftlichen Verhältnisse selbstbestimmt steuern kann. Das gilt natürlich auch für die Führungs- und Recruitingaufgaben meines Berufs in die ich mich ja jetzt erst intensiver zu entwickeln beginne. Es macht mir Freude zu sehen, dass ich mein Arbeitsethos und den hohen Anspruch an die Qualität der Beratung weitergeben kann.

Du bist jetzt Seniorpartner. Was bedeutet dir das?

Der Job eines Seniorpartners besteht darin, mehrere funktionierende Teams zu entwickeln. Diese neue Aufgabe ist sehr reizvoll – man koordiniert mehrere Teams, begleitet die Berater auf ihrem Weg zur Führungskraft und fungiert als Train-the-Trainer-Instanz für die eigenen Führungskräfte. Darauf freue ich mich sehr.

Du sagtest einmal: „Unser Job ist es, den holprigen Feldweg der Finanzplanung
zu einer gut befahrbaren Straße zu machen.“ Ist das nach wie vor die Mission?

Das bleibt auf jeden Fall eine Dauermission. Viele bei HORBACH teilen diese Vision, sonst wäre ich nicht hier. Ich habe viele Freiheiten, diesen Ansatz zu verfolgen und den Kunden und Vertriebspartnern als Wegbegleiter für alle Aspekte der wirtschaftlichen und finanziellen Planung zur Seite zu stehen. Es ist wichtig, auch unseren neuen Vertriebspartnern diesen enzyklopädischen Ansatz in der Beratung nahezubringen. Das beginnt heute schon mit der Ausbildung unserer neuen Berater, daher versuche ich hier insbesondere meinen Beitrag in Zusammenarbeit mit den Kollegen aus dem Arbeitsbereich der Aus- und Weiterbildung zu leisten.

Was macht deiner Meinung nach einen guten Mentor aus?

Vorbild sein, Konsequenz zeigen. Vielleicht auch die aus dem Umgang mit eigenen Fehlern entstehende Authentizität zu vermitteln. Mögliche Karrierewege aus voller Überzeugung anbieten und diese dann nicht nur vorleben, sondern auch das Bewusstsein der „Holschuld“ für den eigenen Erfolg bei jedem Einzelnen positiv platzieren. Begeistern, anzünden, aber auch die richtige Mischung hinbekommen zwischen Angeboten und der Anregung, diese auch aus eigenem Entschluss anzunehmen.  

Wer hilft, wenn es im Job mal nicht so gut läuft?

Ganz klar mein aktuelles Team – da hilft mir deren Einstellung und Begeisterung für Themen, die bei mir vielleicht schon etwas „plattgefahren“ sind. Ich brauche sie nur zu beobachten und schon geht es mir besser. Ich lasse mich da auch gerne energetisch mitziehen.

Wie seid ihr als Familie bisher durch die Corona-Zeit gekommen?

Wie viele andere Familien kämpfen wir mit dem Homeschooling unserer drei Kinder. Meine Frau hat sich in dieser Zeit mit einer Baufinanzierungs- und Immobilienmaklerplattform selbstständig gemacht. Das ist eine zusätzliche Herausforderung für uns als Familie. Zum Glück grenzen ihre Büroräume an meine an, sodass wir uns trotz des hohen Arbeitsaufkommens regelmäßig sehen. Im Gegensatz zu früher halte ich mir die Wochenenden meistens frei, damit wir als Familie mehr Zeit miteinander verbringen können.  

Dann ist deine Familie sicherlich auch ein Ausgleich zum anspruchsvollen Berufsalltag?

Ganz klar! Wir wohnen sehr idyllisch direkt am Wald und arbeiten gerade noch an einem großen Schwimmteich im eigenen Garten. Da freuen sich meine Kinder auch schon drauf.  

Was wünschst du dir für die Zukunft?

Den Schwung, der jetzt ins Team gekommen ist, nicht nur ein oder zwei Jahre zu spüren. Weiter daran mitzuwirken und es auch genießen zu können, dass der Standort Nürnberg bereits eine hohe Autonomie und ein eigenes Selbstverständnis erreicht hat und in Zukunft noch stärker wird.  

Starte als Financial Consultant (m/w/d) mit HORBACH durch und werde Teil unseres Teams!

Schreibe deine eigene Erfolgsgeschichte statt die von anderen zu lesen. Bei HORBACH kannst du dich persönlich weiterentwickeln, selbstbestimmt arbeiten und stehst im starken Austausch mit deinem Team. 

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