(Foto: iStockphoto.com/KurKestutis)  

Tipps für Ihre Finanzen

Taschengeld

Jungen bekommen mehr als Mädchen

Fangen die Gehaltsunterschiede zwischen den Geschlechtern schon in der Jugend an? Eine aktuelle Umfrage unter 2000 Kindern und Erziehungsberechtigten legt diesen Schluss nahe: Demnach erhalten Jungen im Vorschulalter durchschnittlich 20 Euro pro Monat, Mädchen hingegen nur 17 Euro. Bei 13-Jährigen betragen die Summen 44 Euro bei Jungen und 41 Euro bei Mädchen. Diese Zahlen sind ein Ergebnis der „Kinder-Medien-Studie 2017“ von sechs Verlagen, die Jugendzeitschriften herausgeben. Eine weitere erstaunliche Erkenntnis: Kinder bis 13 Jahre ziehen vielfach gedruckte Medien digitalen Angeboten vor.

KFZ-Versicherung

Police für den Lückenschluss

Wer einen Neuwagen finanziert, sichert sein Fahrzeug für gewöhnlich mit einer Vollkaskoversicherung ab. Sollte es in der Finanzierungsphase zu einem Unfall mit Totalschaden oder einem Diebstahl kommen, zahlt zwar die Versicherung – allerdings nur den Zeit- und nicht den Neuwert des Wagens. Gleichzeitig laufen Finanzierung beziehungsweise Autokredit weiter. Damit der finanzielle Schaden nicht allzu groß ist, gleicht die sogenannte GAP-Zusatzversicherung die Lücke (engl.: Gap) zwischen Neu- und Zeitwert des Fahrzeugs aus. Vor allem Fahranfänger und Neuwagenbesitzer sollten sich wegen der erhöhten Unfallhäufigkeit entsprechend zusätzlich versichern.

Der Kotflügel eines Autos ist beschädigt.

(Foto: iStockphoto.com/StockFinland) 

Krankenversicherung I

Beitragsersparnis nutzen

Vor Weihnachten kommt bei den 113 gesetzlichen Krankenkassen der Verwaltungsrat zusammen, um darüber zu beschließen, welche Zusatzbeiträge im neuen Jahr erhoben werden. Zurzeit liegen die Aufschläge auf den allgemeinen Beitragssatz (14,6 Prozent des Bruttoeinkommens) zwischen 0,3 und 1,8 Prozentpunkten. Bei Erhöhungen räumt der Gesetzgeber Mitgliedern zwar ein Sonderkündigungsrecht ein. Manchmal ist allerdings Eile geboten: Krankenkassen müssen eine Beitragserhöhung erst einen Monat im Voraus bekannt geben – und die Kündigung muss bis zum Inkrafttreten erfolgen. Die Ersparnis beim Monatsbeitrag lässt sich häufig
nutzen, um den Versicherungsschutz im Krankheitsfall zu verbessern. Manuel Bauzan-Perez, Krankenversicherungsexperte bei Swiss Life Deutschland, rät gesetzlich Krankenversicherten
dazu, vor allem eine Zahnzusatzpolice und eine Auslandsreisekrankenversicherung abzuschließen.

Rosanes Sparschwein mit Stethoskop

(Foto: PRImageFactory) 

Investmentfonds

Beliebte Mischung

Mischfonds sind die Favoriten deutscher Anleger. Von Anfang Januar bis Ende Juni 2017 flossen den Allroundern laut Statistik des Branchenverbands BVI 18,8 Milliarden Euro zu. Vor allem „ausgewogene“ Mischfonds mit einem etwa gleich hohen Aktien- und Anleihenanteil sind gefragt. Unterm Strich investierten Sparer in diesem Zeitraum 36,4 Milliarden Euro in Produkte der Mitgliedsfirmen. Niedrig verzinste Geldmarktfonds und wertgesicherte Fonds, bei denen eine Mindestauszahlung garantiert wird, liegen in der Gunst hinten. Insgesamt zogen Privatinvestoren im ersten Halbjahr 900 Millionen Euro aus Produkten dieser beiden Kategorien ab. Die Fondsgesellschaften insgesamt verwalteten per Ende Juni 2017 nach Angaben des BVI ein Vermögen von 2900 Milliarden Euro.

Diagramm-Nettomittelaufkommen offener Publikumsfonds

(Foto: MMA) 

Krankenversicherung II

Heute zahlen, später sparen

Mischfonds sind die Favoriten deutscher Anleger. Von Anfang Januar bis Ende Juni 2017 flossen den Allroundern laut Statistik des Branchenverbands BVI 18,8 Milliarden Euro zu. Vor allem „ausgewogene“ Mischfonds mit einem etwa gleich hohen Aktien- und Anleihenanteil sind gefragt. Unterm Strich investierten Sparer in diesem Zeitraum 36,4 Milliarden Euro in Produkte der Mitgliedsfirmen. Niedrig verzinste Geldmarktfonds und wertgesicherte Fonds, bei denen eine Mindestauszahlung garantiert wird, liegen in der Gunst hinten. Insgesamt zogen Privatinvestoren im ersten Halbjahr 900 Millionen Euro aus Produkten dieser beiden Kategorien ab. Die Fondsgesellschaften insgesamt verwalteten per Ende Juni 2017 nach Angaben des BVI ein Vermögen von 2900 Milliarden Euro.

Hausrat

Hochsaison für Langfinger

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte in seiner Police den Verzicht auf grobe Fahrlässigkeit mit aufnehmen lassen. Zwar steigt der Beitrag um rund zehn Prozent, dafür kommt die Versicherung auch dann für Schäden auf, wenn etwa die Wohnungstür nicht abgeschlossen oder ein Fenster auf Kipp war. Um der Gefahr einer Unterversicherung zu entgehen, sollte gemeinsam mit einem Berater eine Versicherungssumme pro
Quadratmeter Wohnfläche geschätzt werden.

Silhouette eines Einbrechers ist vor einem Fenster mit geschlossenen Jalousien zu sehen

(Foto: istockphoto/tommaso79)