So kannst du deinen Traumjob finden

Hattest du als Kind auch einen Traumjob? Bestimmt! Wenn du dich zurückerinnerst, warum du genau den Beruf ergreifen wolltest, kannst du herausfinden, was deine beruflichen Wünsche sind. So ist es auch Jan Winkler von HORBACH gelungen, seinen Traumjob zu finden. Er gibt zudem Tipps, wie du dann tatsächlich den Einstieg schaffst.

Eigentlich wollte er Dachdecker oder Fußballprofi werden. Dass er eines Tages als Vertriebspartner bei HORBACH junge Menschen bei ihrer Finanzplanung und Vorsorge beraten würde, hätte Jan Winkler vor zehn Jahren nicht gedacht. „Ich stellte es mir so schön frei vor, als Dachdecker dort oben auf dem Dach sitzend zu arbeiten“, erzählt der 31-Jährige. „Später wollte ich dann lieber mein Hobby zum Beruf machen. Es folgte eine Fußballkarriere in der Oberliga, die ich wegen einer Verletzung beenden musste. Umso glücklicher bin ich, dass ich nun bei HORBACH arbeite.“ Es sei sein absoluter Traumjob. Denn er biete Jan genau die Freiheit, die er sich als Kind immer gewünscht habe. „Ich bin selbstständig und entscheide, wann ich wo und wie mit wem zusammenarbeite. Der Job passt zu meinen Bedürfnissen und Potenzialen“, schließt Jan Winkler. Mittlerweile gibt der 31-Jährige Karriereseminare bei HORBACH und hilft anderen dabei, auch ihren Traumjob zu finden.

Mehr über seinen Traumjob und darüber, was sein heutiger Beruf und sein Kindheitstraum gemeinsam haben, erzählt Jan Winkler in der zweiten Folge des neuen HORBACH-Podcasts.

Was träumen mit deiner selbstbestimmten Zukunft zu tun hat

Jan Winklers Beispiel zeigt, dass du niemals deine Träume aus den Augen verlieren solltest. Sie können dir zeigen, was du wirklich willst. Das heißt natürlich nicht, dass du unbedingt Dachdecker werden solltest, wenn du dir das als Kind gewünscht hast. Aber du könntest dir – genau wie Jan Winkler – überlegen, warum dir dein Wunschberuf perfekt zu sein erschien. Dabei verliere niemals aus den Augen, was du wirklich willst!

Spurwechsel: Warum eine Neuorientierung ein Gewinn sein kann

Du hast deinen Berufseinstieg schon hinter dir und bist mit deiner Entscheidung nicht so richtig zufrieden? Keine Sorge, es ist durchaus normal, nicht direkt in seinen Traumjob einzusteigen. Die Auswahl ist groß: Es gibt etwa 324 anerkannte Ausbildungsberufe und 20.951 Studiengänge – woher soll man da sofort wissen, was das Richtige für einen ist? „Ich kann nur dazu raten, so früh wie möglich Praxiserfahrung in Unternehmen zu sammeln“, sagt Jan Winkler, selbstständiger Mentor und Financial Consultant bei HORBACH, „so lässt sich am besten herausfinden, ob der Beruf zu einem passt. Außerdem ist es sinnvoll, über den Tellerrand zu schauen und sich auch mit Berufen zu beschäftigen, die man vielleicht nicht auf seiner Liste hat. Das geht zum Beispiel mithilfe eines Coachings, bei einer Berufsberatungsstelle oder indem man mit Eltern, Freunden oder Verwandten über ihre Berufe spricht.“ Er selbst hat aus seiner eigenen Familie den Tipp bekommen, sich bei HORBACH zu bewerben. Allerdings dürfe man sich nie auf die Wirkung von Vitamin B verlassen. „Das ist nie eine Garantie für Erfolg. Aber es kann helfen, um eine Tür zu öffnen“, sagt Jan Winkler. Er rät: „Bereits im Studium netzwerken.“ Vielleicht entsteht so eine Idee für den Traumjob.

Menschen beim Networking

Traumjob entdeckt: Fünf Tipps für deine Initiativbewerbung

Dein Traumjob steht fest, aber die Stelle bei deinem Wunschunternehmen ist nicht ausgeschrieben? Kein Problem. Wir zeigen dir, was du bei einer Initiativbewerbung beachten solltest, damit du überzeugst.

  1. Sei gut informiert: Schau dir das Unternehmen, bei dem du dich bewerben möchtest, vorab gründlich an. Wie lautet die Unternehmensphilosophie? Informiere dich über aktuelle Arbeitsprozesse und Innovationen, die anstehen. Infos dazu findest du meist auf der Website der Firma. Auch ein Blick in die Rubrik „Pressemitteilungen“, falls vorhanden, lohnt sich. Folge dem Unternehmen auf Social-Media-Plattformen wie Linkedin, Facebook oder Twitter, so entwickelst du ein Gespür dafür, mit wem du es zu tun hast.
  2. Mach auf dich aufmerksam: Es kann von großem Vorteil sein, vor dem Erstellen einer Bewerbung beim Unternehmen „anzuklopfen“. Hier hat Jan Winkler einen Tipp: „Einfach zum Hörer greifen“, rät er. „Mit einem persönlichen Gespräch kann man eigentlich immer punkten, man zeigt Einsatz und hebt sich automatisch von anderen Bewerbenden ab.“ Außerdem erfährst du, ob Initiativbewerbungen überhaupt gefragt sind und welche Qualifikationen du benötigst. Mit diesen Informationen lässt sich dein Anschreiben zielgerichtet und passgenau formulieren.
  3. Achte auf Vollständigkeit: Für eine Initiativbewerbung benötigst du alles, was du für eine normale Bewerbung auch brauchst. Dazu zählen Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Zertifikate und Bescheinigungen sowie besondere Auszeichnungen wie Stipendien.
  4. Komm auf den Punkt: Die Stelle zu deinem Traumjob ist nicht ausgeschrieben, warum bewirbst du dich trotzdem? Das muss in deinem Anschreiben deutlich werden. Verschwende die eng bemessene Zeit der Personalerinnen und Personaler nicht mit abgedroschenen Floskeln wie „Hiermit bewerbe ich mich …“. Zeig ihnen stattdessen, warum du ein Gewinn für das Unternehmen bist, wie du die Arbeitsprozesse mit deinen Fähigkeiten positiv beeinflussen kannst, und stelle heraus, warum du ausgerechnet in diesem Unternehmen arbeiten möchtest.
  5. Biete Beispiele: Liste bisherige Erfolge und Projekte auf, die belegen, dass du die oder der Richtige für den Job bist. Das können auch Beispiele aus einem Praktikum oder aus Neben- oder Minijobs sein. Zähle dabei nicht nur auf, was du schon gemacht hast, sondern welche positiven Auswirkungen das für deinen jeweiligen Arbeitgeber hatte. Der Vorteil: Selbst wenn deine Wunschstelle nicht frei ist, folgt vielleicht dennoch eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Mit etwas Glück wird dir ein anderer Job angeboten, der ebenfalls zu dir passt.
Junge Frau schüttelt Hand beim Bewerbungsgespräch

Jobportale: Weshalb du sie nutzen solltest

Beim Weg zum Traumjob führt an Jobportalen heutzutage kaum ein Weg vorbei. Zu den bekanntesten Karrierenetzwerken zählen Linkedin und Xing. „Bitte nicht noch so ein Onlineprofil, das ich pflegen muss“, wirst du dir jetzt vielleicht denken. Doch der Aufwand lohnt sich. Denn auf diesen Portalen suchen viele Recruiterinnen und Recruiter sowie Personalerinnen und Personaler nach neuen Talenten, indem sie den Lebenslauf und die angegebenen Fähigkeiten der Userinnen und User durchforsten. Wenn dein Profil up to date ist, könnte es also passieren, dass nicht du deinen Traumjob findest, sondern er dich. Klingt gut, oder?

Auch wenn du dich gezielt auf ausgeschriebene Stellen bewirbst, ist ein optimal gepflegtes Profil von Vorteil. „Ich schaue mir gern vorab die Profile von Bewerbenden an“, verrät Jan Winkler. „Für mich ist das eine sehr gute Möglichkeit, um mir einen ersten Eindruck von einer Person zu verschaffen.“ Damit dein Profil einen guten Eindruck hinterlässt, sollten Besuchende auf den ersten Blick erkennen, was deine beruflichen Ziele sind. Sei bei deinen Angaben so zielgerichtet wie möglich. Dies gelingt zum Beispiel, indem du deine entsprechenden beruflichen Erfahrungen besonders hervorhebst.

Ein weiterer Vorteil von Jobportalen ist, dass sie einen „Suchagenten“ bieten, der dir entsprechend deinen Suchkriterien regelmäßig Jobs anzeigt, die zu dir passen könnten. Diesen Service kannst du auch per E-Mail abonnieren.

Du suchst schon lange, bist aber bisher nicht fündig geworden? Dann denk doch mal an deine Kindheitsträume zurück. Vielleicht findet sich dort verborgen dein wahrer Traumjob.

Andere Menschen beim Erreichen ihrer Meilensteine zu unterstützen ist genau dein Ding?

Dann lass dich von Jan Winkler inspirieren und komm zu uns ins HORBACH-Team!

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