Digitale Nomaden – in der Welt zu Hause


Arbeiten, wo andere Urlaub machen. Freie Zeiteinteilung, kein Nine-to-five-Job. Diesen Traum haben sicherlich viele von uns. Doch wie schaut das Leben eines digitalen Nomaden tatsächlich aus? Welche Herausforderungen gibt es?

Gerade in den letzten Jahren hört und liest man immer wieder Erfahrungsberichte von sogenannten digitalen Nomaden. Denn die Digitalisierung hat zunehmend Einzug in die Berufswelt gehalten und so auch neue Arbeitsformen geschaffen. Doch was versteht man unter der Bezeichnung „digitaler Nomade“? Dem Duden nach ist unter dem Begriff Nomadendasein die „durch Umherziehen gekennzeichnete Lebensweise eines Menschen“ zu verstehen. Ein digitaler Nomade ist demnach jemand, der von einem Ort zum anderen reist und sich seinen Lebensunterhalt mit Hilfe von mobilen Endgeräten und einer guten Internetverbindung, sprich digital, verdient. Die Möglichkeiten, online Geld zu verdienen, sind dabei vielfältig. Von der Programmierung und Software-Entwicklung bis zum Blogging ist alles dabei.

Was sind die Vorteile?

Mit dem individuellen Lifestyle der digitalen Nomaden verbindet man Selbstverwirklichung, Unabhängigkeit und Freiheit, denn es gibt keine festen Vorgaben oder starre Strukturen, wie der Alltag abzulaufen hat. Man ist sein eigener Chef und entscheidet selbst, wann, wie und wo gearbeitet wird. Diese Flexibilität ermöglicht die ideale Ausrichtung auf die eigenen Bedürfnisse. Mit dem selbstbestimmten Reisen durch verschiedene Länder lernen digitale Nomaden viele neue Kulturen und Sprachen kennen und erweitern dadurch kontinuierlich ihren eigenen Horizont. Viele nutzen diese Chance zudem, um sich beruflich umzuorientieren oder weiterzubilden.

Welche Herausforderungen sind mit diesem Lebensstil verbunden?

Wer darüber nachdenkt, dieses Lebensmodell auszuprobieren, sollte sich jedoch auch mit den Herausforderungen auseinandersetzen. An erster Stelle erfordert es Disziplin, denn die Möglichkeit des flexiblen Arbeitens verlockt auch dazu, einfach in den Tag hineinzuleben, was sich negativ auf die Arbeitsproduktivität auswirken kann. Wer die Festanstellung hinter sich lässt, hat gerade zu Beginn oft mit unsicheren Auftragslagen zu kämpfen. Das weckt Existenzängste. Hinzu kann Kritik aus dem Umfeld kommen – zum Beispiel von Familienmitgliedern, die dem neuen Lebensstil voller unbekannter Faktoren manchmal skeptisch gegenüberstehen. Hier gilt es ein „dickes Fell“ zu behalten und seine eigenen Zielvorstellungen nicht aus dem Blick zu verlieren.

Fazit

Der Schritt zum digitalen Nomaden ist natürlich an Herausforderungen und Risiken gekoppelt. Eine gute Vorbereitung ist daher das A und O. Recherchiere die Arbeitsbedingungen sowie kulturellen Besonderheiten, bilde finanzielle Rücklagen und arbeite im Idealfall einen Businessplan aus. Wenn Du all diese Punkte berücksichtigst, wirst Du auch unvorhergesehene Ereignisse bestens meistern.

Erfahre mehr über das Leben als Digital Nomande im Interview mit der Bloggerin Denise

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